Entdecken Sie die verschiedenen Arten von Offroad-Motorradreifen (Motocross, Enduro, Trial, Speedway) und erfahren Sie, wie Sie den passenden Reifen für Ihre Disziplin wählen.
Was ist ein Offroad-Motorradreifen?
Ein Offroad-Motorradreifen ist ein Reifen, der für das Fahren abseits asphaltierter Straßen entwickelt wurde.
Seine Lauffläche besitzt Stollen in unterschiedlichen Höhen. Das sorgt für guten Grip auf Erde, Schlamm, Sand und Schotter. Die Reifenwahl hängt stark von der Disziplin ab (Motocross, Enduro, Trial oder Speedway).
Motocross-Reifen
Motocross-Reifen sind speziell für Motocross-Strecken und weiche Untergründe konzipiert.
Ihre Lauffläche verfügt über breite, weit auseinanderliegende Stollen, um Schlamm schnell auszuleiten und maximale Traktion zu bieten.
Der im Motocross verwendete Reifentyp variiert je nach Untergrund:
- Weiche Mischung (Soft): ideal für schlammige oder sandige Böden.
- Medium-Mischung: perfekt für gemischte Untergründe.
- Harte Mischung (Hard): geeignet für trockene, feste Pisten.
Um die Leistung zu optimieren, passen Sie den Reifendruck an (oft zwischen 0,8 und 1,2 bar). Diese Reifen sind nicht für den Straßenverkehr zugelassen und ausschließlich für den Sporteinsatz vorgesehen.
Enduro-Reifen
Im Gegensatz zu Cross- oder Trial-Reifen müssen Enduro-Reifen langen und abwechslungsreichen Strecken standhalten: Waldwege, Schotterstraßen, Schlamm und teilweise auch Asphalt. Sie sind in der Regel straßenzugelassen, da bei Wettbewerben Sonderprüfungen über öffentliche Straßen verbunden werden.
Merkmale von Enduro-Reifen (FIM):
- Lauffläche: niedrigere Stollen als beim Motocross (FIM-Vorgaben).
- Vielseitigkeit: geeignet für lange Ausfahrten und gemischtes Gelände.
- Reifendruck: etwa 0,8–1 bar, ein Kompromiss zwischen Komfort und Grip.
- Tragfähigkeits- und Geschwindigkeitsindex: müssen für den Straßenbetrieb eingehalten werden.
- Haltbarkeit: besser als bei Motocross-Reifen dank Medium- oder harter Mischung.
Enduro-Geländereifen sind die beste Wahl. Sie eignen sich für Wettbewerb und Touren. Sie bieten über die Zeit eine bessere Performance.
Trial-Reifen
Trial-Reifen legen den Fokus auf Balance, Präzision und Grip. Im Gegensatz zu Motocross-Reifen ist ihre Lauffläche glatter, mit einer weichen und flexiblen Gummimischung.
Der Reifendruck bei Trial liegt sehr niedrig (0,3 bis 0,5 bar). So passen sich die Reifen besser an Felsen, Baumstämme und Hindernisse an. Der geringe Druck sorgt für außergewöhnliche Traktion und millimetergenaue Kontrolle beim Überwinden von Hindernissen.
Diese Reifen gibt es mit Schlauch oder als Tubeless. Ihre Aufgabe ist es, in technischen Sektionen Stabilität und Grip zu bieten. Für lange Distanzen oder hohe Geschwindigkeiten sind sie jedoch nicht geeignet.
Speedway-Reifen
Speedway-Reifen sind für hohe Geschwindigkeiten auf ovalen Lehmbahnen konzipiert.
Sie sind sehr speziell: eine harte Gummimischung widersteht hohen Belastungen, und das glatte Profil ist für kontrollierte Drifts ausgelegt. Der Hinterreifen ist verstärkt, um starke Beschleunigungen auszuhalten. Nicht straßenzugelassen, ausschließlich für Wettbewerbe.
Wie pflegt man Offroad-Reifen?
Regelmäßige Pflege ist unerlässlich, um die Lebensdauer zu verlängern und das ganze Jahr über sicher zu fahren.
- Vor jeder Ausfahrt den Reifendruck prüfen.
- Verschleißanzeige kontrollieren und den Reifen bei Bedarf rechtzeitig wechseln.
- Die Gummimischung dem Untergrund anpassen (weich, Medium, hart).
- Nach Fahrten im Schlamm oder Sand die Lauffläche reinigen.
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